Rettungsaktion – dramatische Abläufe

Das Recherchieren war ja gar nicht so einfach, aber lest selber, ob es sich gelohnt hat 🙂 …

…die „Frosch´n rettet Frosch-Story“ des Tages:

Morgens kurz vor 6 Uhr in der Früh;

ein ausgewachsener großer kräftiger „Frosch´n“ marschiert schon einigermaßen ausgeschlafen und fit im Morgengrauen durch den schumrigen Wald. Gerüstet für den Arbeitstag geht er seines Weges. Das Ziel ist eine „Baugrube“ – seine „Baugrube“ – bzw. die eines Hausbesitzers, der seinen Keller trockenlegen musste, dies aber nicht selbst erledigen konnte.

Grube

Der Schacht, der bereits gegraben wurde an den Tagen davor, hatte inzwischen eine Größe erreicht, dass ein so´n riesen „Frosch´n-Mann“ mühelos einen angenehmen Stehplatz darin fand.

Nicht ahnend, dass dieser Arbeitsmorgen aber ganz anders verlaufen würde als die übrigen, ging der „grüne Riese“ zügigen Schrittes voran.

„Frosch´n“ kommt gleichzeitig mit seinem Arbeitskollegen Torsten an seinem Arbeitsplatz an. Voller Elan greift „Frosch´n“ zu seinem Spaten; wie üblich will er ihn in den Schacht schmeißen – er probiert täglich, ob er es schafft, dass der Spaten im Boden gerade stecken bleibt …manchmal schafft er es, meistens eher nicht *sfg* :>>!

Er hebt den rechten Arm, in der er den Spaten hält und holt ordentlich Schwung, um ihn als nächstes „abzufeuern“, als Torsten panisch aufschreit: „Haaaalt!“, weil er im Graben etwas entdeckt hat, …etwas das sich zu bewegen scheint – ein winzig kleiner Frosch …ein ECHTER!!!

In unser „RiesenFrosch´ns“ Gehirn scheint die Meldung aber noch nicht angekommen zu sein, dass sich in seiner Zielrichtung etwas lebendiges befinden könnte und evtl. vom Spaten direkt getroffen werden würde …und der Abwurf des Spatens scheint unausweichlich. Die Armbewegung ist eindeutig – gleich wird es passieren – gleich wird der Spaten seinen „Flug“ antreten.
Die Hand öffnet sich;
der Spaten fliegt frei – „Himmel hilf“! …
…plötzlich aufgerissene Augen vom „Frosch´n“,
dem die dramatische Situation gerade bewusst geworden ist und schließlich die WahnsinnsReaktion …noch bevor der Spaten außer Reichweite der Hand ist, …er greift zu und schnappt den Stiel in allerletzter Minute; stolpert dabei, kann sich aber gerade sooo noch davor bewahren, in den Schacht zu fallen.

Schnell die Aluleiter gegriffen und zum Abstieg in den Schacht gestellt;
„Frosch´n“ begibt sich nach unten;
vorsichtig bewegt er sich im Schacht, damit das kleine grüne Wesen nicht vor Schreck noch unter seine Arbeitsschuhe hüpft.
Sanft nimmt er das kleine Tier auf seine Hand und beginnt die Leiter wieder empor zu steigen. Da er dabei aufpassen muss, dass der kleine verängstigte Frosch nicht wieder von der Hand hüpft, achtet er nicht so richtig auf seine eigenen Füße und das Drama nimmt wieder seinen Lauf: Er „vertritt“ sich und verfehlt eine Sprosse.

Seine ruckartige Bewegung, die er vor Schreck macht führt dazu, dass die Leiter zu kippen beginnt – alles schwankt …der Sturz scheint nicht aufzuhalten zu sein „Himmel hilf“!!!!!!! … und wieder der „Mitretter“ Torsten im Einsatz: Er greift geistesanwesend nach der Leiter und verhindert wieder im allerletzten Moment das Schlimmste, …dass sie kippt und der „große Frosch“ mit dem „kleinen Frosch“ zusammen gegen die Kellermauer knallt.

Kreidebleich erreicht „Frosch´n, nachdem er wieder „Fuß gefasst hat“, die letzte Stufe und kann ohne weitere Zwischenfälle dem Graben „entfliehen“ – immernoch den kleinen Frosch in seiner Hand.

7.40 Uhr – es ist geschafft, der kleine grüne Frosch ist gerettet. Außer „Atem“ sitzt er auf der für ihn großen „Frosch´n-Hand“, schaut seinem Retter ins Gesicht und blinzelt ihm ein „Danke“ zu.

Unser Held, der eigentlich darüber gar nicht geschrieben hätte, weil es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist, solch kleinem Kerl einfach zu helfen und dafür keine Lobeshymnen braucht, weil das nicht seine Art ist, fotografiert noch kurz seinen kleinen Freund. (und macht den Fehler, mir die Bilder zu zeigen, worauf ich natürlich ein bissle nachfrage und mich hier nun damit austobe 😀 – irgendwer muss sowas ja mal erwähnen gelle 🙂 )

Fröschle

Nach dem „fotoshooting“ gehen die beiden Retter mit dem kleinen Wesen weit fort von dem Graben in einen sehr schönen Garten und setzen das Fröschlein in Mitten eines tollen Kräutergartens nieder. Es dauert nicht lange, bis das kleine Kerlchen sich auf eine neue Entdeckungsreise macht und davon hüpft.

Und wenn er nicht wieder in einen Graben gefallen ist, wird er wohl noch heute frei rumspringen! 😀

Es grüßt euch:
Gabi, die „rasende“ Reporterin 🙂

PS. Für die tatsächliche Richtigkeit ALLER Einzelheiten übernehme ich keine Verantwortung, aber einige Dinge sind wirklich glaubwürdig und tatsächlich vorgekommen; andere dafür weniger 😉

Advertisements

9 Gedanken zu „Rettungsaktion – dramatische Abläufe

  1. lesenfrau

    Ronny der Lebensretter, wie schön und setzt dabei selbst noch sein Leben aufs Spiel.
    Vielleicht hätte er das Fröschlein küssen sollen und eine Prinzessin stände vor ihm. Manchmal werden Märchen wahr, oftmals leider auch nicht, aber man darf doch mal träumen…

    LG Biene

    Gefällt mir

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s